Yoga

heisst aus dem Sanskrit wörtlich übersetzt Joch und meint damit Anschirren an Gott
oder die Vereinigung mit Gott suchen.

Jeder sprituelle Weg, der die Vereinigung mit einem höchsten göttlichen oder
universellen Prinzip (mystische Erfahrung) sucht, kann in diesem Sinne als Yoga
bezeichnet werden. So werden zum Beispiel die Übungen des tibetischen Buddhismus,
des Tai Chi Chuan und Qi Gong ebenfalls als Yoga bezeichnet.

Yoga gehört in die jahrtausende alte Tradition der indischen Philosophie und Medizin.
In Indien entwickelten sich verschieden Yoga-Wege. Der im Westen wohl bekannteste
ist das Hatha Yoga. Es ist ursprünglich nur ein Teil eines achstufigen klassischen
Yoga-Systems und wird in Indien als körperliches Yoga zur Vorbereitung auf die
geistigen Yoga- Formen praktiziert.

Über verschiedene Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranajama),
das Sprechen von kraftgeladenen Silben (Mantras) und Visualisierungen wird geübt,
die Energiezentren des Körpers (Chakren) zu aktivieren und die Sinne von den
äusseren Objekten zurückzuziehen (Pratyahara).

Wozu Yoga

Die Übungen dienen der geistigen, psychischen und körperlichen Gesundheit. Sie

  • dehnen den Körper und die Energieleitbahnen (Meridiane)
  • verfeinern das Bewusstsein für die Körperinnenräume
  • vertiefen die Atmung
  • beruhigen den Geist und das Gemüt
  • wirken regulierend und ausgleichend auf das vegetative Nervensystem