Taijiquan

heisst wörtl. "die Faust des Höchsten Letzten", gehört zu den chinesischen Kampfkünsten.
Die feste Abfolge tänzerischer, weicher, fliessender, langsam ausgeführter Bewegungen
beruht auf den daoistischen Prinzipien von Yin und Yang, der Ruhe des Geistes und  dem
Handeln im Nichthandeln.

"Stehst Du still, werde zum Berg, bist Du in Bewegung, sei wie das Wasser des Stroms."
(Daoistische Weisheit)

Im Taijiquan wird z.B. geübt, die weichen, elastischen Bewegungen des Wassers
nachzuempfinden und das Prinzip von Yin und Yang in Bewegung umzusetzen.

Taijiquan entstand der Legende nach in den heiligen Wudang Bergen, als ein daoistischer
Weiser den Kampf zwischen einem Kranich und einer Schlange beobachtete.

Wozu Taijiquan

"Sei in Deinen Bewegungen so langsam und sanft, dass Du das Gefühl hast,
selbst die Luft nicht zu verletzen und versuche so, jeden Schaden an Deiner Umgebung
durch unbesonnenes, schnelles Handeln zu vermeiden."
(Daoistische Weisheit)

Die Übungen dienen der geistigen, körperlichen und psychischen Gesundheit. Sie

  • halten Körper und Geist flexibel
  • steigern Konzentrationsvermögen, Leistungsfähigkeit und Ausdauer
  • trainieren Balance und Gelassenheit
  • verbessern Trittsicherheit und Gleichgewichtssinn
  • schulen die Körperbeherrschung