Kung Fu

wird im Westen meist missverstanden als rein körperliches Kampftraining. Es ist ursprünglich jedoch eine Methode zur Bewusstseinskultivierung und Gesundheitspflege.

Entstanden in daoistischen und buddhistischen Klöstern und Einsiedeleien in den Bergen Chinas, dient Kung Fu seit Jahrhunderten der körperlichen, geistigen und spirituellen Selbstentwicklung auf der Basis von Übungen, die auch zur Selbstverteidigung eingesetzt werden können.

Es gibt unzählige verschiedene Kung Fu-Stile. Das XIN LI Kung Fu beruht auf dem Wing Chun Kung Fu. Der Legende nach wurde dieser Stil im 17. Jh. von einer buddhistischen Nonne und ihrer Schülerin, mit dem Namen Yim Wing Chun ("schöner Frühling") entwickelt. Seine besonderen Merkmale sind z.B. die Gleichzeitigkeit von Abwehr und Angriff oder die effizienten, klar strukturierten Bewegungsabläufe oder eine besondere Reflexschulung.

Wozu Kung Fu

Die Übungen dienen der geistigen, körperlichen und psychischen Gesundheit. Sie

  • dehnen und öffnen die das Herz nährenden und schützenden Energieleitbahnen.
  • stimulieren wichtige Akupressurpunkte zur Regulierung des Herzkreislaufsystems.
  • stärken die eigene Mitte und damit das innere Gleichgewicht.
  • verbessern die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit.
  • schulen die Fähigkeit, schnell von Anspannung zu Entspannung wechseln zu können.
  • lehren den effizienten Umgang mit Kraft, Energie und Zeit.

Sie benötigen für das XIN LI Kung Fu keine akrobatischen Fähigkeiten.